mutter-figur
angeregt durch die bilder in janas beitrag “zentriertheit” habe ich eine mutter-figur gemacht, die mich durch den rest meiner zweiten schwangerschaft begleiten wird.
angeregt durch die bilder in janas beitrag “zentriertheit” habe ich eine mutter-figur gemacht, die mich durch den rest meiner zweiten schwangerschaft begleiten wird.
In unserer Mitte -
Kinder in der Gemeinschaft
von Sobonfu E. Somé
Sobonfu Somé ist in dem Stammesvolk der Dagara in Burkina Faso geboren und aufgewachsen und lebt heute größtenteils in USA. Sie schildert in dem relativ kleinen Büchlein (Din A5, 125 Seiten) wie Gemeinschaft in ihrem Volk verstanden wird und wie ihr Volk mit Schwangerschaft, Geburt und Kindern umgeht und welche Rituale dabei wichtig sind.
Das Buch ist einfach geschrieben und liest sich sehr kurzweilig. Es zeichnet ein wundervolles Bild einer Gesellschaft, in der Kinder hundertprozentig anerkannt und geliebt werden. In der sich das ganze Dorf um die Kinder kümmert. Eine hierarchielose Gesellschaft, die von der Verbindung mit den Spirits und den Ahnen lebt und geführt wird und in die jeden Menschen darin bestärkt, das zu sein, was er / sie ist und sein / ihr Lebensziel zu verfolgen. Dies ist auch bei den Kindern das oberste Anliegen.
Es liest sich für westliche Verhältnisse paradiesisch und märchenhaft, so dass mensch sich dabei ertappen kann, daran zu zweifeln, ob es wirklich so ist. Aber so ist es wohl. Auch wenn heute genau solche Gesellschaften zu zerbrechen drohen und der Druck durch die westliche Kultur auch im ländlichen Afrika immer stärker wird - und die indigenen Lebensweisen langsam oder schneller zerstört.
Sobonfu Somé gibt die Rituale ihres Volkes wieder und im hinteren Buchteil hat sie sie ein wenig westlichen Verhältnissen angepasst. Ich könnte die Rituale so nicht übernehmen, weil mir die Kutlur und dir kulturellen Zuordnungen darin fremd sind, aber sie sind sehr anregend, eigene Übersetzungen zu finden.
Folgende Rituale werden vorgestellt:
Meine Erfahrungen mit Reiki in der Schwangerschaft bisher
Ich denke, ich habe noch nie dem Baby Reiki geben können. Ich merke, dass mein Körper - dass ich - Reiki ziehe, Reiki brauche. Das Baby hingegen scheint gut geschützt, gut versorgt, ja abgeschirmt. Es ist für mich mit Reiki nicht zugänglich, für den Vater auch nicht. Kontakt zu dem Baby kann ich durchaus aufnehmen, aber das Reiki eben kommt nicht durch - ich denke - es wird einfach nicht gebraucht. So wie oft gesunde Tiere einfach kein Reiki wollen.
Ich hab letztens gelesen, wie werdende Eltern es genossen, ihrem Kind Reiki zu geben, auf diese Weise verbunden zu sein. Dann muss es bei denen komplett anders sein als bei uns - oder -ich hoffe, den Zweifel nimmt mir niemand übel - die besagten Eltern merken nicht, wohin das Reiki fließt. Aber da jede Schwangerschaft anders ist - wer weiß…
Ich finde es gut und beruhigend zu wissen, dass mein Baby kein Reiki benötigt. Und mit Liebe umhüllen kann ich es gut auch ohne Reiki.
Es kann gut sein, dass es auch was mit unserem Reiki-Konzept zu tun hat, dass unterschiedliche Auffassungen von Reiki das Reiki ändern oder sich anders verhalten lassen, oder durchmischen. Für mich sind nämlich zum Beispiel Liebe und Reiki oder Licht unterschiedliche paar Schuhe - und Reiki ist für mich einfach eine Energieform - eine Art der Energiearbeit.
Ganz anders als bei Baby sieht es da schon mit mir aus: Ich habe deutlich weniger Energie als vor der Schwangerschaft - dafür aber nicht so ungleich verteilt - ich bin viel ausgeglichener vom Energiehaushalt her geworden (und inzwischen nicht nur im Energiehaushalt). Wobei das glaube ich jetzt auch erst im zweiten Schwangerschaftsdrittel so geworden ist.
In den ersten drei-vier Monaten, die bei mir körperlich und psychisch sehr schwierig waren (obwohl keinerlei relevanten medizinischen Probleme vorlagen), hatte ich es öfter mal, dass ich eine Art Schmerzanfall bekam und merkte, wie die ganze Energie aus mir raus floß, in den Unterleib hinein. So weh hat es gar nicht getan, aber durch diesen Energieabfall, gleichzeitig mit Kreislaufabfall und eben leichten bis mittleren Schmerzen war es ganz schön anstrengend und beunruhigend. Das war die Phase, als mein Körper noch sehr stark mit dem Umbau für das Baby beschäftigt war - der sich, wie ich finde, bei mir scheinbar schwierig gestaltet hat. In diesen Phasen half dann viel und starkes Reiki mich ein wenig zu stabilisieren und die Situation zu mildern- und / oder hinlegen und dösen und abwarten. Besonders empfänglich für das Reiki war dabei der Punkt zwischen den Schulterblättern.
Dieser Punkt ist auch jetzt noch besonders angenehm für Reiki - es kommt mir ein bisschen vor wie die Hauptöffnung, durch die das Reiki dann verteilt wird. Welche Bedeutung dieser Punkt hat, weiß ich noch nicht. Auch ist es gut möglich, dass mein Energiemangel und starkes Reikibedürfnis (ich bekomm auch gar nicht mehr genug..) durchaus psychische / seelische nicht körperliche Ursachen hat. und es wird auch für alle Teile von mir ungewohnt sein, ausgeglichen zu sein - womöglich braucht auch da zusätzliche Energie.. ?
Viele Fragen sind offen - wie so oft bei Reikibehandlungen - warum fließt es dahin, wo wird warum die Energie gebraucht… oft finde ich das nicht zu durchschauen - was aber ja der Wirkung keinen Abbruch tut.
Mich würde interessieren, was andere für Erfahrungen mit Reiki in der Schwangerschaft haben.
urbia.de ein herkömmliches Familienportal im Internet, das auch viele Artikel zur Schwangerschaft bereit stellt, hat einen erwähnenswerten Artikel veröffentlicht.
In dem Artikel werden 10 einfache Tipps gegeben, wie frau sich emotional /psychisch in der Schwangerschaft besser fühlen kann.
Sozusagen die Grundlagen, wie frau in ihrer Schwangerschaft positive Gefühle erleben kann - gerade für Frauen, die zur Ängstlichkeit und Sorgen machen neigen.
Es liest sich für mich auch wie die Grundlagen, die ersten Schritte, die Voraussetzungen, um die Schwangerschaft auch spirituell erleben zu können.
Natürlich ist der Text kurz und allgemein gehalten - ganz im Stil solcher Familien- und Frauenzeitungen. Aber nichts desto trotz hier ist er:
10 gute Gedanken zur Schwangerschaft Eine Schwangerschaft gilt als “Zeit der guten Hoffnung”, bietet aber tatsächlich auch eine ganze Menge Möglichkeiten, sich Sorgen zu machen. In unserer gegenwärtigen, stark von medizinischer Sicht geprägten Schwangerschaftsvorsorge besteht oft die Neigung, Risiken und Gefahren allzu sehr ins Blickfeld zu rücken, so dass eine gute und vertrauensvolle Erwartungshaltung immer schwieriger wird. Unser neuer Artikel bietet Schwangeren einen Grundstock an zuversichtlichen Gedanken, um penetrant-düsteren Vorstellungen auf den Leib zu rücken und mehr Raum für eine zuversichtliche Grundhaltung zu schaffen.
vor meiner ersten schwangerschaft hatte ich immer wieder mal träume, in denen ich mich als mutter oder gar als großmutter sah. es waren diese art „prophetischer“ träume, die einem die sicherheit geben, dass man den richtigen weg eingeschlagen hat, um glücklich zu werden. meine träume von der mutter- bzw. großmutter-rolle waren sehr detailliert. eine ähnliche art von träumen hatte ich auch schon vom studium, einer beziehung oder einem job.
während der gesamten schwangerschaft gab es jedoch nicht einen einzigen traum, der mich mit meinem kind zeigte. dafür hatte ich genügend träume, die mir die geburt meines kindes als eine feststehende tatsache zeigten, mein leben dabei aber zu ende war. danach kam für mich selbst einfach nichts mehr.
natürlich empfand ich das als erschreckend. ich machte mir gedanken um meinen realen tod bei der geburt. schließlich ist so etwas immer ein risiko. und täglich sterben heute noch 1.600 frauen während schwangerschaft und geburt (wobei 98 % der todesfälle in entwicklungsländern zu verzeichnen sind). dieses thema gehört zur schwangerschaft dazu. denn nun hat man nicht nur verantwortung für sich, sondern für ein neues leben, das man jederzeit gut behütet wissen möchte, auch wenn man selbst vielleicht nicht mehr dazu in der lage ist.
nachdem ich dieses thema für mich abgearbeitet hatte, dachte ich erneut über die träume nach. letztendlich zeigten sie mir symbolisch, was unwiderruflich wirklich eintreten würde: mein bisheriges leben stirbt. und ich beginne etwas, von dem ich einfach keine konkreten vorstellungen haben kann. man kann noch so viel lesen und von anderen in erfahrung bringen, man wird erst fühlen können, wie es ist, das eigene kind im arm zu haben, wenn man es im arm hat. ich wünsche, es wäre bei jeder frau so unbeschreiblich überwältigend schön, wie es bei mir der fall war.
übrigens: seit unser sohn auf der welt ist, träumen sowohl mein partner als auch ich sehr häufig von ihm.
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