Schwangerschaft spirituell, heilig und ganz

Buchtipp: “Die Hebammen-Sprechstunde”

Abgelegt unter: Literatur und Links — Caitlin @ 10:11 pm

Ingeborg Stadelmann

Die Hebammen - Sprechstunde

Einfühlsame und naturheilkundliche Begleitung, zu Schwangerschaft, geburt, Wochenbett und Stillzeit mit Heulkräutern, homöopathischen Arzneien und ätherischen Ölen.

ISBN 3-9803760-0-1

Ingeborg Stadelmann ist freiberufliche Hebamme und Mutter von drei Kindern. Sie hat ihr Buch für werdende Eltern und Hebammen geschrieben.

Das Buch fürht sie vom beginn der Schwangerschaft, über die Geburt, die Stillzeit bis zum Spätwochenbett. Sie erhlaten Ratschhläge und Tips aus der Pflanzenheilkunde, der Homöopathie und der Aromatherapie.

Dieses Buch ist eine wahre Fundgrube für alle, die Informationenen über natürliche Schwangerschaft, geburt und Wochenbett suchen.

Auf die nächste Geburt, würde ich mich anders vorbereiten

Abgelegt unter: Literatur und Links — jana @ 8:35 am

http://www.schwanger-info.de/index.php?id=276

Ein Erfahrungsbericht einer Mutter. Warum Hebamme, Yoga, Atmung und Entspannung auch wichtig und hilfreich ist, wenn man keinen “Esoquatsch” mag.

“Die Reise ins Leben”

Abgelegt unter: Literatur und Links — jana @ 4:11 pm

Die Reise ins Leben
Schwangerschaft und Geburt bewusst erleben
Naturheilkunde - Ernährung - Ayurveda - Meditation - Yoga

Dr. med. Deepak Chopra, Dr. med. David Simon, Vicky Abrams
Knaur, 19,90 Euro

Ich habe alles gekauft, was irgendwie mit ganzheitlicher Schwangerschaft, oder Spiritualität in der Schwangerschaft zu tun hat. Über dieses Buch bin ich jetzt erst vor zwei Wochen in irgend einem Verlagsheftchen gestolpert. Es ist neben “Schwangerschaft- Mythos und Wirklichkeit” mein ultimativer Buchtipp und das beste Buch. (Okay, die “Hebammensprechstunde” ist auch extrem gut, aber eben nicht spirituell).

“Die Reise ins Leben” geht auf das Wunder des Lebens ein, auf diese bedeutungsvolle Zeit für Mutter und Kind. Von der ersten Seite an geht es darum, die Schwangerschaft so bewusst wie möglich zu erleben. Sie zu einer schönen und sehr wichtigen Erfahrung werden zu lassen. Das Buch integriert auch immer wieder modernes medizinisches Wissen und Untersuchungen. Der Fokus liegt darauf, dem Kind diesen sehr prägenden Anfang der Reise möglichst angenehm und hilfreich zu gestalten und der Mutter Kraftreserven und Möglichkeiten zu zeigen - auch sind typische Themen der Mutter in der Schwangerschaft immer wieder Thema.

Das Buch vermittelt beim Lesen einen liebevollen und ruhigen Eindruck - ist auch sehr schön gesetzt und bebildert, auch mit Gebeten und Gedichten versehen. Es geht sehr viel darum, wie viel das Kind in den ersten Monaten tatsächlich mitbekommt, wie wir aktiv an diesem Wunder teilhaben können und es unterstützen können. Das Buch beinhaltet viele Achtsamkeitsübungen, Visualisierungen, Vorschläge, über etwas nachzuspüren und es dann zu malen und aufzuschreiben, sowie weitere praktische Tipps.

Besonders fasziniert war ich von dem Kapitel “Liebende Partner”, in denen Konfliktmechanismen und Kommunikationsmechanismen einfach vorgestellt werden. Ein Thema, dass ich noch nie in einem solchen Buch gesehen habe und eine extrem gute Idee finde.

Die AutorInnenen mögen Ayurveda - so dass viele ayurvedische Hinweise zum Wohlbefinden und zur Gesundheit im Buch zu finden sind, gerade auch bei der Ernährung - aber nicht nur dort. Außerdem wird der Nutzen von Yoga vorgestellt, mit einigen Körperübungen und auch einige Meditationen.

Ich kann gar nicht passend in Worte kleiden, wie hilfreich, wichtig und toll ich das Buch finde.

Hier das Inhaltsverzeichnis:

1: Ein Kind entsteht
2: Die Beziehung im Mutterleib
3: Essen für zwei
4: So bleiben Sie im Gleichgewicht
5: Wie Sie mit Veränderungen umgehen
6: Liebende Partner
7: Das Wunder der Geburt
8: Was Mutter und Kind nährt
9: Das EInmaleins der Vaterschaft
Schlussgedanke
Mit jedem Kind heilen wir die Welt ein bisschen mehr

Links für eine ganzheitliche angenehme Schwangerschaft

Abgelegt unter: Literatur und Links — jana @ 5:51 pm

Eine Schwangeren-Yoga-Lehrerin aus Berlin bietet auf ihren Webseiten einen schönen kleinen Webkatalog mit Links zu Babymassage, Babyschwimmenm, Geburtshäusern, Hebammen, Massagen, PeKip, Schwangerschaftsportalen, Yogaportalen, Reiki, Schwangerenschwimmen und mehr.

http://www.karin-strehlke.de/webkatalog/

Auch sonst sind die Seiten interessant, mit CD- und Buchtipps.

Geburtsbericht von I. Hellasdottir

Abgelegt unter: Geburt, Literatur und Links — jana @ 12:07 am

Liebe Schwangere (mit Leibesfrucht Gesegnete:)), Mütter und Frauen ,
die es werden wollen oder auch nicht,

erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und zur Geburt von
„Schwangerschaft Spirituell“. – In meiner noch gar nicht allzu lange
zurückliegenden Schwangerschaft ( ich habe ein 19 Monate junges Töchterchen)
habe ich mir derartigen Austausch gewünscht, leider aber kaum ähnlich
gesinnte Kontakte gehabt bzw. wenig Zeit gehabt, derlei Kontakte zu
knüpfen, weil so viele sehr materielle , absolut praktische Dinge zu tun
waren, denn die Feststellung der Frauenärztin „Sie sind schwanger!“ schlug
ein wie eine Bombe! Mein bis dato geführtes Leben war schlagartig vorbei.
Für mich war die Schwangerschaft eine sehr intensive Erfahrung. Ich bin
sowieso eine sehr emotionale Menschenfrau, in der Schwangerschaft war ich es
umso heftiger, teilweise sehr nah am Wasser gebaut, sehr verletzlich, aber
sehr hart, wenn es um das Mich-von-unguten-Leuten-Abgrenzen ging.
Schwangerschaft: meinem Kind eine HÜLLE geben, warme Höhle sein, es
schützen. Doch wer oder was umhüllt mich, gibt mir als schwangere Frau eine
Hülle?
Abgesehen vom eigenen Glauben, der umhüllt und schützt, ist es meiner
Meinung nach vor allem eine natürliche Umgebung, sowohl was die direkte
Natur angeht – frische Luft/ Grün atmen –als auch die umgebenden Menschen.
Beides war in Berlin nur spärlich gegeben.

Schwangerschaft im hot summer in Berlin: heftig –flirrende Extrovertiertheit
gepaart mit Autogestank. Als Frau, die die größte Zeit ihres Lebens in
naturnaher Umgebung gelebt hat, war der konstante Mangel an Grün bitter.
Die andere Seite: Berlin bietet Vieles für Schwangere und Gebärende und
Mamas! Und davon habe ich auch profitiert: Bauchtanz und Yoga in der
Schwangerschaft, gute Geburtsvorbereitungsmöglichkeiten, Geburtshäuser und
und und…
Vor allem Yoga hat mir in der Schwangerschaft gut getan!! Während unserer
Geburt konnte ich einiges, was ich im Yoga –Unterricht gelernt hatte,
wunderbar anwenden: das Atmen, Tönen, Mantren in mein Gebären einfliessen
lassen, meinem Baby leichter den Weg auf die Erde ebnen.
Ich habe mich bewusst vom Anfang an für das Gebären im Geburtshaus
entschieden. Meine Schwangerschaft verlief natürlich, außer gelegentlichen
stressbedingten Vorwehen gab es keine besonderen Komplikationen, Angst vor
unserer Geburt hatte ich auch nicht, mein Baby war gesund, wozu dann ins
„Kranken“ –Haus?
Mein Töchterchen A. Kiara Cerridwen ist am 28.07.2004 im Geburtshaus am
Klausener Platz zur Erde gekommen. Eine bessere Geburt hätten wir uns gar
nicht wünschen können!
Am frühen Abend des Vortages setzte ein leichtes Ziehen im unteren
Rückenbereich ein, langsames Entstehen leichter Wehen, die sich nach einem
schönen, warmen Bad bald verstärkten. Um Mitternacht platzte die
Fruchtblase. Das war wirklich komisch! Im Bett liegend höre und spüre ich
gleichzeitig „Plopp!“ und ein Schwall von Fruchtwasser läuft heraus. Die
Wehen wurden stärker, unsere Hebamme benachrichtigt, sie kam recht bald, und
dann brachen wir um ca 2.30 zum Geburtshaus auf. Mein Freund (er war während
der gesamten Geburtszeit dabei) unterstützte mich. Auf der Fahrt zum
Geburtshaus und auch schon vorher zu Hause musste ich viel brechen (
Autofahrt mit großem Eimer ), eine gute Reaktion meines Körpers, um
möglichst viel Ballast loszuwerden, um leichter gebären zu können.

Im Geburtshaus lag ich die erste Zeit müde auf dem Bett herum. Ich hatte
überhaupt keine Lust, irgendetwas von dem auszuprobieren, was ich im
Geburtsvorbereitungskurs gelernt hatte. Ich wollte nur noch in die
Badewanne, in mein Element Wasser. Im warmen Wasser habe ich mich sehr wohl
gefühlt, mich entspannt, ich konnte die Schmerzen leichter fliessen lassen.
Ich bin erst als Mama wieder aus der Wanne gekommen. Die Zeit dazwischen:
Atmen, Tönen, Schmerzen, Trance….eine zeitlose Zeit.
In der Austreibungsphase konnte ich dann schon die seidigen Haare meines
Mädchens mit meinen Fingern ertasten, sie war schon so nah am Tor zur Welt.
Für die letzte Phase passte meiner Meinung nach am Besten die Beschreibung
meiner Hebamme: „Es fühlt sich so an, als ob Du eine Kokusnuss kacken
müsstest.“ Unglaublich, was der weibliche Körper unter einer Geburt leistet!

Um 7.23 kam mein Töchterchen durch das Wasser auf die Erde. Die Nabelschnur
pulsierte erstmal in Ruhe aus und erst danach wurde die direkte Verbindung
zwischen dem Körper meines Töchterchens und meinem Körper getrennt. 20 min
später war die Plazenta da.
Gebären im Geburtshaus war genau das Richtige für mich: in intimer
Atmosphäre sich dem Geburtsgeschehen hingeben können, Schmerz wild
herausschreien können. Im Reich der Weißkittel hätte ich mich
möglicherweise verkrampft.
Unsere beiden Hebammen (zur Austreibungsphase kam die zweite Hebamme hinzu)
waren wunderbare Geburtsengel mit „goldenen Händen“.
Ich habe dann mein Töchterchen zum ersten Stillen angelegt. Sie wollte
erstmal 40 min durchschreien. Sie sah aus wie eine kleine süße schrumpelige
Schildkröte. Winzig und unbeholfen, versuchte sie, an der Brust zu saugen,
was ihr nach mehreren Versuchen dann auch gelang.

Nach einigen Stunden Erholung ging es zu dritt nach Hause
Ankommen in dieser Welt: ohne Bauch, mit einem winzigen Wesen im Arm ging
die Fahrt ins Wochenbett, in die „Babyflitterwochen“.

Hier noch kurz einige Tipps:

1. Literatur zu den Themen Schwangerschaft, Geburt, Stillen….

„Die Hebammensprechstunde“ von Ingeborg Stadelmann. Dieses Buch enthält
wunderbare Tipps z. B. zu Schwangerschaftsbeschwerden, Geburt, Wochenbett,
Stillen etc
Die Autorin ist eine erfahrene Hebamme und Fachfrau v.a. auf den Gebieten
Aromatherapie und Homöopathie. Ihr Buch stimmt wunderbar ein auf
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettzeit. Sehr empfehlenswert!

2. Literatur zum Thema Stillen:

„Das Stillbuch“ von Hannah Lothrop. Ein Klassiker. Sehr aufbauend, wenn es
v.a. am Anfang nicht so klappt mit dem Stillen und die Brustwarzen wund
sind. Wenn inkompetente KinderärztInnen meinen, frau weismachen zu müssen,
dass sie zufüttern müsse, da das Baby angeblich Gedeihstörungen habe, weil
es 9 Tage nach der Geburt das Geburtsgewicht noch nicht erreicht habe (das
ist mir passiert! Meine gute Hebamme und dieses Buch hatten mich dann wieder
aufgebaut. Manchmal dauert es einfach ein bisschen länger, bis das Baby das
Geburtsgewicht wieder erreicht hat und da ist es sehr wichtig, Mutter und
Kind genügend Zeit zu geben statt Panik zu verbreiten und vom mehrmals
täglichen Wiegen und Zufüttern zu reden.) Dieses Buch war Balsam auf meiner
Seele.
Ich stille übrigens immer noch. Wenn meine Tochter an die Brust möchte,
lasse ich sie.

3. die Plazenta:

Lasst Euch Eure Plazenta nicht klauen! Sie ist wertvoll! Sie hat Euer Kind
ernährt, ist ein kostbares Organ. Oftmals wird sie in Krankenhäusern
entweder weggeworfen oder weiterverkauft an Kosmetikindustrie bzw. für
„wissenschaftliche Zwecke“ verwendet.
Von meiner Plazenta habe ich nach der Geburt ein kleines Stück gekostet
(schmeckt ein bisschen nach Nuss), da dies auch die Rückbildung der
Gebärmutter fördert.( Falls es welche gibt, die angewidert das Gesicht
verziehen: ekelt ihr euch etwa auch vor eurem Mondblut?)
Außerdem habe ich einen Teil der Plazenta zu homöopathischer Medizin
verarbeiten lassen.
Folgendermaßen: ein Stückchen von der Plazenta abschneiden und in eine
Alkohollösung geben ( die wird vorher von der Firma, die die Homöopathika
herstellt, zugesendet) und dann dieses konservierte Stückchen bei der meines
Wissens nach einzigen Firma in Deutschland (kann mich aber auch täuschen)
einschicken (Fa. Mentop Pharma in Schleswig). Die angefertigten Homöopathika
holt frau dann Wochen später bei einer kooperativen Apotheke ab (aus
gesetzlichen Gründen darf die Verkauf der Präparate nur über eine
zwischengeschaltete Apotheke erfolgen, z.B. Zieten-Apotheke in der
Großbeerenstrasse in Berlin-x-Berg ist sehr kooperativ).
Der große Rest der Plazenta mitsamt Nabelschnur lagert noch im Gefrierfach.
Sie wartet auf den Sommer, wenn sie vergraben wird, irgendwo im schönen
Grünen………. .

Ich wünsche allen Frauen mit und ohne Bauch gutes Gedeihen!
I. Hellasdottir

Buchtipp?

Abgelegt unter: Literatur und Links — jana @ 2:01 pm

Das Geheimnis der ersten neun Monate

Unsere frühesten Prägungen
Gerald Hüther, Inge Krens

Vorwort bei Amazon lesen
Über dieses Buch bin ich gerade gestolpert. Empfehlen kann ich es (noch?) nicht, denn ich habs ja nicht gelesen. Neugierig macht es mich, aber ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich _noch_ ein Buch kaufen möchte :)

Auf jeden Fall macht es einen interessanten Eindruck, einen erwähnenswerten.

Am Vorwort hat mir nicht gefallen, dass die AutorInnen es als Errungenschaft der modernen Medizin ansehen, dass wir nun wissen, dass Babys hochsensibel sind. Wenn es eine medizinische Errungenschaft ist, wie konnte dann die Menschheit bis hierhin kommen und warum haben so viele Naturvölker glückliche Kinder, bei denen die Eltern nie auf die Idee kommen würden, Babies wären keine empfindsamen Wesen?

Aber nun gut, es ging ja auch um die Überwindung der alten (westlichen) Fehlurteile und über den Zauber dessen  was jetzt über die Schwangerschaft bekannt ist.

Linktipp: Geburtskanal

Abgelegt unter: sonstiges, Literatur und Links — jana @ 10:55 am

http://www.geburtskanal.de

Geburtskanal ist eine andere Schwangerschaftsseite als die bekannten großen Frauenzeitschrifts/Familien-Portale.

Aus der Selbstdarstellung:

Das Projekt Geburtskanal ist aus dem Wunsch und der Notwendigkeit nach hochwertiger Information und kritischer Auseinandersetzung zu allen Bereichen rund um die Geburt und das Leben mit Kindern ‘geboren’ worden.

Die effektive Vernetzung von Fachleuten im Bereich der Frauen- und Familiengesundheit ist uns ein Hauptanliegen. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der ganzheitlichen Frauensichtweise zum Themenkomplex. Damit möchten wir auch der häufig einseitig orientierten Darstellung aus Medizinerkreisen entgegenwirken, die natürliche Lebensabläufe wie Schwangerschaft und Geburt in den Bereich der behandlungsbedürftigen Erkrankungen rücken.

Das Portal bietet eine Fülle von informativen Texten, oft in Artikel- oder Essayform, die ein ganz anderes Niveau und eine andere Zielrichtung als Urbia- und co haben. Hier geht es um ganzheitliche Erfahrungen, ganzheitliche, natürliche Geburt und alles, was irgendwie dazu gehört.

Zum Festlesen.

Buchtipp: In unserer Mitte- Kinder in der Gemeinschaft

In unserer Mitte -
Kinder in der Gemeinschaft

von Sobonfu E. Somé

Sobonfu Somé ist in dem Stammesvolk der Dagara in Burkina Faso geboren und aufgewachsen und lebt heute größtenteils in USA. Sie schildert in dem relativ kleinen Büchlein (Din A5, 125 Seiten) wie Gemeinschaft in ihrem Volk verstanden wird und wie ihr Volk mit Schwangerschaft, Geburt und Kindern umgeht und welche Rituale dabei wichtig sind.

Das Buch ist einfach geschrieben und liest sich sehr kurzweilig. Es zeichnet ein wundervolles Bild einer Gesellschaft, in der Kinder hundertprozentig anerkannt und geliebt werden. In der sich das ganze Dorf um die Kinder kümmert. Eine hierarchielose Gesellschaft, die von der Verbindung mit den Spirits und den Ahnen lebt und geführt wird und in die jeden Menschen darin bestärkt, das zu sein, was er / sie ist und sein / ihr Lebensziel zu verfolgen. Dies ist auch bei den Kindern das oberste Anliegen.

Es liest sich für westliche Verhältnisse paradiesisch und märchenhaft, so dass mensch sich dabei ertappen kann, daran zu zweifeln, ob es wirklich so ist. Aber so ist es wohl. Auch wenn heute genau solche Gesellschaften zu zerbrechen drohen und der Druck durch die westliche Kultur auch im ländlichen Afrika immer stärker wird - und die indigenen Lebensweisen langsam oder schneller zerstört.

Sobonfu Somé gibt die Rituale ihres Volkes wieder und im hinteren Buchteil hat sie sie ein wenig westlichen Verhältnissen angepasst. Ich könnte die Rituale so nicht übernehmen, weil mir die Kutlur und dir kulturellen Zuordnungen darin fremd sind, aber sie sind sehr anregend, eigene Übersetzungen zu finden.

Folgende Rituale werden vorgestellt:

  • Die heilende Reise des Paares, das ein Kind möchte, um ihre eigenen Kindheitsverletzungen zu heilen
  • Ein Ritual um die Verbindung der Eltern zu stärken
  • Die Reinigung der Mutter
  • Ein Fruchtbarkeitsritual
  • Die Einführung der schwangeren Frau in ihre Gemeinschaft
  • Das Anhörungsritual, in dem mit dem Baby kommuniziert wird, um Näheres über seinen Lebensplan herauszufinden
  • Das Ritual der Geburt
  • Das Willkommenheißen des Babys
  • Das Plazentaritual
  • Das Ritual der Namensgebung

Artikelhinweis: Gegen die Sorgen in der Schwangerschaft - für die Hoffnung

Abgelegt unter: Literatur und Links — jana @ 9:11 am

urbia.de ein herkömmliches Familienportal im Internet, das auch viele Artikel zur Schwangerschaft bereit stellt, hat einen erwähnenswerten Artikel veröffentlicht.

In dem Artikel werden 10 einfache Tipps gegeben, wie frau sich emotional /psychisch in der Schwangerschaft besser fühlen kann.
Sozusagen die Grundlagen, wie frau in ihrer Schwangerschaft positive Gefühle erleben kann - gerade für Frauen, die zur Ängstlichkeit und Sorgen machen neigen.

Es liest sich für mich auch wie die Grundlagen, die ersten Schritte, die Voraussetzungen, um die Schwangerschaft auch spirituell erleben zu können.

Natürlich ist der Text kurz und allgemein gehalten - ganz im Stil solcher Familien- und Frauenzeitungen. Aber nichts desto trotz hier ist er:

10 gute Gedanken zur Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft gilt als “Zeit der guten Hoffnung”,
bietet aber tatsächlich auch eine ganze Menge
Möglichkeiten, sich Sorgen zu machen. In unserer
gegenwärtigen, stark von medizinischer Sicht geprägten
Schwangerschaftsvorsorge besteht oft die Neigung,
Risiken und Gefahren allzu sehr ins Blickfeld zu rücken,
so dass eine gute und vertrauensvolle Erwartungshaltung
immer schwieriger wird.  Unser neuer Artikel bietet
Schwangeren einen Grundstock an zuversichtlichen
Gedanken, um penetrant-düsteren Vorstellungen auf den
Leib zu rücken und mehr Raum für eine zuversichtliche
Grundhaltung zu schaffen.

http://www.urbia.de/topics/article/?id=9254

Buchvorstellung: Mamatoto - Geheimnis Geburt

Abgelegt unter: Literatur und Links — Waldschwester @ 12:02 am

Mamatoto: Geheimnis Geburt
von: The Body Shop Team. vgs Verlagsgesellschaft, Köln 1992, ISBN 3-8025-1261-8

Das Buch Mamatoto - was in Suaheli „Mutter und Kind“ bedeutet – ist das Ergebnis zahlreicher Reisen zu Frauen aus über fünfzig verschiedenen Kulturen und in die Gedanken- und Gefühlswelt unserer VorfahrInnen. Die Autorinnen haben verschiedenste Mythen, Bräuche und Vorstellungen rund um Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege zusammengetragen, und herausgekommen ist ein durchgehend farbig bebildertes Buch, das mit seiner Vielfalt von Zeichnungen und Fotografien und den nahezu in „Häppchen“ aufgeteilten knappen, aber informativen und inspirierenden Texten Bilderbuch und Lesebuch zugleich ist.
Neben der Einleitung enthält Mamatoto die folgenden Kapitel:
- Ich kam aus dem Himmel
- Zehn Monde
- Das Nest bereiten
- Das Kind steht vor der Tür
- Mamatoto
- Ein neuer Fremdling ist eingetroffen
Auch wenn ich einigen exotisierenden Darstellungen heute sicher kritischer gegenüberstehe als vor ca. 10 Jahren, als mir „Mamatoto“ erstmalig begegnete, bleibt dieses Buch für mich doch ein einzigartiges Werk, das nicht nur informativ ist, sondern das Wunder der Entstehung neuen Lebens mit dem Staunen und dem Zauber illustriert, der ihm m.E. gebührt. Als knappe Blitzlichter gehalten, sind die Texte zwar keine umfassenden Darstellungen, aber sie stillen eine andere Sehnsucht: zu erfahren, welche Vielfalt an Überlieferungen und Praktiken zu Schwangerschaft und Geburt existiert, und diese Prozesse als natürliche und im wahrsten Sinne des Wortes wunder-volle Erlebnisse zu begreifen.

Viel Spaß beim Schmökern, Schauen und Träumen wünscht euch
die Waldschwester

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