Veranstaltung: 1.Doula Frauen *Kraft* Wochenende
Vom 27.06.2008 bis 29.06.2008
Auf der Berghütte am Goldeck
Wir laden Euch recht herzlich auf unser 1. Frauen Kraft Wochenende nach Goldeck in Kärnten ein. Und freuen uns auf ein erholsames, kräftesammelndes Zusammensein im „Doula-Geiste“. Wir haben für Euch ein buntes und informatives Programm zusammengestellt, das für unser Frauen - Dasein nicht nur interessant sondern auch heilsam sein soll.
Unser Programm:
Dich erwarten Lagerfeuerromantik, und gemeinsame Kesselkochkünste, mit sommerlichen Genüssen.
Möglichkeit für Supervisionsgespräche und Beratung rund um das Thema Doula- Arbeit, Natur genießen mit Kindern und die eigenen Kräfte wieder aufladen, Trommelsession und Doula- Lieder – mit live CD Aufnahme, Entspannungsübungen für die gestresste Frau und Mutter
Wir haben verschiedene Referentinnen zu folgenden
Themen für dich eingeladen
Göttinnen töpfern und Weiberzauber von P. Horni- Dereani
Muttergottheiten: Archetypen und Muttersein von A. Kleemann
Windelfrei und Wassergeburt, Trageberatung
Wissenswertes über Naturheilmittel für
die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett
uvm.
Kostenbeitrag 65€ inkl. Nächtigung und Verpflegung
Begrenzte Teilnehmerzahl
Kinder sind Willkommen
Nähere Informationen auf Anfrage und Anmeldung bei
Petra Horni- Dereani 0650/8066800 oder
mail an: Petra@spiritual-doula.at
Schwangerschaft und Geburt
Auf Wunsch meiner Hebamme möchte ich gerne ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
Die Schwangerschaft
ENDLICH SCHWANGER !
Ein Grund zur Freude? Immerhin warten wir darauf seid zwei Jahren…
Ich hab meine Mama angerufen und ihr von meinem Verdacht erzählt. Sie hat mich erst mal gebeten keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.
Bisher nur eine kleine “Erdnuss” (So beschrieb Jens unser Baby), die noch nicht sichtbar und doch schon lebendig ist?!
Für mich war plötzlich das ganze Leben durcheinander. Gerade hatte ich mich doch entschieden vormittags wieder in einem Kindergarten zu arbeiten.
Ich bekam plötzlich Panik. Ja das darfst du mir glauben. Ich die nur von Kindern und Babys redet, die alles tut um endlich, endlich selbst Mutter zu sein. Ich hatte plötzlich nur noch Angst. Angst vor der Verantwortung, Angst vor mir selbst und Angst vor diesem wundervollen Kleinen Geschöpf in mir, dass jetzt unaufhaltsam immer mehr zu mir gehört.
Diese Angst dauert noch immer an und ich bin immerhin schon im sechsten Monat, aber sie weicht jeden Tag mehr der Vorfreude auf unsere kleine Erdnuss. Jetzt greife ich aber zu weit vor. Schließlich möchtest du von Anfang an dabei sein.
Ich habe als erstes meinen Tagestöchtern von dem Baby erzählt. Sie wussten natürlich nicht recht was los war, aber sie haben sich mit mir gefreut. Dann habe ich Klaus von der wundervollen Nachricht erzählt. Er war sehr erstaunt, dass ich nicht nur juble, sondern auch unsicher und ängstlich bin. Immerhin haben Jens und ich oft über unsere Kinderlosigkeit gejammert.
Kurz danach hat Katharina die Schwester von Jens die Frohe Botschaft erfahren. Irgendwie konnte ich es trotz meiner Ängste nicht für mich behalten. Jens war da viel cooler. Er kann Geheimnisse viel besser und länger für sich behalten.
An seinem Geburtstag konnten wir dann aber doch nicht mehr warten und haben auch seine Eltern eingeweiht. Ich habe Carola, unsere Tagestochter ganz beiläufig gefragt: “Carolchen, sag mal was hat die Carmen den im Bauch” Isabella grinste und Simone, die jüngste platzte dann mit einem lauten “Mama hat Babybauch” heraus. Meine Schwiegereltern waren erst sprachlos und nicht sicher, ob sie es richtig verstanden haben. Dann war die Freude aber umso größer.
Ja und dann begann die schlimmste Zeit. Ich war ständig auf der Toilette. Nichts konnte ich bei mir behalten und mit morgendlicher Übelkeit hatte das bestimmt nix zu tun. Mir war dauernd schlecht. Ich habe nur noch geschlafen und war bestimmt unausstehlich. Das ganze ging bis in den 5. Monat. Ich habe eigentlich nur abgenommen. Da die Werte aber normal waren, hatte meine Frauenärztin allerdings keine Bedenken.
Du willst jetzt bestimmt wissen, ob ich saure Gurken mit Nutella esse. Neee ich hatte bisher keine solch extremen Anwandlungen. Allerdings mag ich keine Thunfisch Pizza mehr und esse statt dessen Pizza Funghi. Außerdem esse ich plötzlich Tomaten in allen Varianten, was mir vor der Schwangerschaft nie geschmeckt hat. Gerade in letzter Zeit esse ich gerne Croissants mit Marmelade und anderen Süßkram. Das mag ich sonst auch nicht so gern.
Im vierten Monat habe ich angefangen mein Baby ganz deutlich zu spüren. Seid dem 13.4.2006 wissen wir das (angebliche) Geschlecht.
Unsere Erdnuss wird wahrscheinlich ein Junge. Ich bin ja mal gespannt.
Heute ist der 30.06.2006 . Ich habe zu meiner kleinen Erdnuss ein meist ausgeglichenes Verhältnis. Ich unterhalte mich viel mit meinem Sohn, vor allem wenn er strampelt und erzähle ihm hin und wieder Geschichten. Wir hören zusammen Musik und es entsteht so langsam ein WIR Gefühl. Wir sind müde, hungrig oder entspannt.
Mein Bauch ist jetzt schon deutlich zu sehen. Ich bin richtig stolz darauf und zeige ihn gerne. Ich mag meine Umstandskleidung und fühle mich “kugelwohl”. Allerdings merke ich das Wetter ziemlich. Ich brauche für alles mehr Zeit und muss mich oft ausruhen. Trotzdem gehe ich noch häufig mit meinen Tageskindern spazieren oder ins Freibad. Wir genießen diese Zeit.
Das schönste für mich ist, dass Carola jetzt begriffen hat, dass ich ein Baby bekomme. Isabella und Simone sind noch eher unsicher. Carola streichelt meinen Bauch, küsst ihn und redet mit “ihrem” Baby. Sie ist sehr zärtlich und es tut uns beiden gut wenn sie liebevoll “love you baby” flüstert. Ich hoffe das auch nach der Geburt keine Eifersucht entsteht.
Heute ist der 14.08.2006. Wir möchten meinen Bauch verewigen. Arzu, eine Arbeitskollegin und gute Freundin von Jens, hat Gips mitgebracht. Gemeinsam wollen wir einen Abdruck vom Babybauch machen. Schließlich soll unsere Erdnuss sich an sein erstes zu Hause erinnern.
Die Geburt
Am 17. August 2006 hat unsere Welt begonnen sich in die andere Richtung zu drehen. Was ich jetzt schreibe ist wirklich sehr intim und persönlich. Trotzdem möchte ich dich teilnehmen lassen, an dieser Erfahrung. Meine Hebamme hat mich gebeten, dieses Erlebnis für alle Frauen, Mütter und Väter aufzuschreiben. Vielleicht hilft es anderen ebenfalls eine solch wundervolle Geburt zu erleben.
Als wir aufgewacht sind, habe ich leichte Zeichnungsblutungen entdeckt. Ich habe gleich die Hebamme angerufen und gefragt, ob ich sofort kommen soll. Da ich um 11:15 Uhr einen Termin hatte, war keine Eile geboten. Die Mama von Jens hat uns ins Geburtshaus gefahren. Die Untersuchung war diesmal bei K. Sie hat festgestellt, dass ich ziemlich regelmäßige Wehen hatte. Da die Wehen aber noch nicht spürbar waren, wurden wir vertröstet. Bis zum Termin 22.08.2006 war ja auch noch Zeit.
Jens musste noch arbeiten und so habe ich es mir auf dem Balkon gemütlich gemacht. Das Wetter war angenehm warm und ich wollte noch ein bisschen den Sommer genießen. Um halb Fünf habe ich zum ersten Mal eine „schmerzhafte“ Wehe verspürt. Mein Bauch hat leicht gezogen. Um 18:00 Uhr wurden die Wehen dann regelmäßig, alle 10 Minuten. Ich habe Jens angerufen. Wir haben entschieden, dass er noch nicht gleich nach Hause kommt. Ich war seltsamerweise ganz ruhig. Meine Ängste der vergangenen Monate waren wie weggeblasen.
Kurz darauf klingelte das Telefon. Marada, Babys Patentante, war am Telefon. Wir hatten schon länger nicht mehr miteinander telefoniert. Marada wollte gerne bei der Geburt dabei sein. Das war schon lange geplant. Intuitiv hat sie gespürt, dass ich sie jetzt brauche. Als sie erfahren hat, dass unsere Erdnuss sich auf den Weg macht, war sie sofort bereit mich zu unterstützen.
Irgendwann bin ich unruhig geworden. Deshalb habe ich Jens eine SMS geschickt, dass er doch nach Hause kommen soll (Da war er schon auf halbem Weg :-) ). Marada und ich haben in der Zwischenzeit noch die letzten Dinge fürs Geburtshaus zusammen gepackt.
Marada hat uns ins Geburtshaus gefahren, da unser Auto kaputt war. Um 21:30 Uhr sind wir dort angekommen. C. und T., unsere beiden Hebammen, haben uns begrüßt und ins Geburtszimmer geführt. Irgendwie war es gar kein fremdes Zimmer. Wir waren schon so oft hier und alles war vertraut.
Die Atmosphäre war wundervoll. Wir waren alle ganz ruhig und gelöst. Wir haben uns erst mal in Ruhe eingerichtet. Danach wurde ich untersucht und ein kurzes CTG gemacht.
Ich war schrecklich müde, deshalb riet die Hebamme uns dazu einfach noch einige Stunden zu schlafen. Das haben wir dann auch getan. Zumindest haben wir es versucht. Marada ist in der Zwischenzeit doch lieber nach Hause gefahren. Wir wussten ja nicht wie lange die Geburt dauern würde.
Bei jeder Wehe bin ich aufgewacht und sobald sie verarbeitet war wieder eingeschlafen. Das ging irgendwann wirklich im 5 Minuten Takt.
T. hat immer wieder nach mir geschaut und auch Jens war immer an meiner Seite. Ich habe die Wehen in verschiedenen Haltungen verarbeitet. Wenn ich selbst nicht mehr konnte hat T. mir geholfen eine andere Position einzunehmen. Leider konnte ich nicht in die Badewanne, da ich im Wasser keine Wehen mehr hatte. Das hat mich sehr frustriert, da ich ja unbedingt eine Wassergeburt wollte.
Nachdem die Fruchtblase geplatzt ist (ich war daran nicht unschuldig) und der Muttermund offen war, ist unser Fynn innerhalb einer Stunde da gewesen.
Ich durfte während der letzten Wehen doch noch in die Wanne und bekam die ersehnte Wassergeburt.
Willkommen kleiner Fynn - Alexander
Am 18.08.2006 ist unsere kleine Erdnuss geschlüpft. Um 6:44 Uhr durften wir Fynn - Alexander begrüßen.
Ich weiß noch genau wie T. mir versprochen hat, dass Fynn bei der nächsten Wehe da ist. Ich habe gepresst und gespürt wie mein Baby ins Wasser gleitet. Im selben Augenblick lag Fynn bereits in meinen Armen.
Die beiden Hebammen und Jens halfen uns aus der Wanne. Ich wurde kurz abgetrocknet und schon lag ich neben Jens im Bett. Ich hatte ziemlich Schüttelfrost und Jens hat mich und Fynn erst mal aufgewärmt. T. hat geschaut ob es uns gut geht und uns dann allein gelassen. So konnten wir die ersten Minuten mit Fynn ohne Störung genießen.
Später durfte Jens die Nabelschnur durchtrennen. Das war noch mal ziemlich aufregend. Nachdem wir alle versorgt waren durften wir schon nach Hause.
Erst in unserer Wohnung habe ich mein Glück begriffen. Wir haben einen kleinen Sohn. Dieses wundervolle kleine Wesen gehört zu uns. Erst jetzt weiß ich was ein Wunder ist. Ich kann mit Worten nicht beschreiben wie es sich anfühlt diesen kleinen Erdenbürger im Arm zu halten. Nur eins ist mir klar in diesem Augenblick: “Die Göttin hat uns mit diesem Kind gesegnet und es ist unsere Aufgabe ihn nach bestem Wissen auf seinem ureigenen Weg zu unterstützen”! Ich höre in meinem inneren einen Chor von Stimmen. Sie singen immer das selbe Lied. Ein Lied, dass wir schon bei so vielen Ritualen gemeinsam gesungen haben. Dieses Lied spiegelt all meine Empfindungen wieder.
“Wir sind ein Kreis, in einem Kreis, ohne Anfang und ohne Ende”!
Tags / Stichworte: Schwangerschaft, Geburt, positives Geburtserlebnis, Geburtsbericht, Erfahrung
Geburtsbericht
Die Geburt meiner kleinen Tochter war eigentlich ein unbeschreibliches Ereignis, vor allem aber auch ein besonders bestärkendes, und tolles.
Ich hatte ein paar Tage leichte Vorwehen und die wurden dann Nachts einfach ein bisschen stärker und regelmäßiger. Morgens um 7 war mir dann klar, dass es nun wohl losgehen würde. Sie wurden dann bis ca um 8 so stark dass ich sie beatmen musste und sie bei sehr starkem Mens-Schmerz angelangt waren von der Intensität. Damit war aber klar, dass es ernst wurde, und in meinem Inneren war es, wie wenn ein Schalter umgelegt wurde. Es war klar, nun geht es um die Geburt und es dauert so lange es dauert, nun ging es nur noch darum, von Wehe zu Wehe zu kommen, jede zu durchleben. Im Außen machte ich mich auf dem Weg zu einer Freundin in die Badewanne - glücklicherweise in einem Auto - nur einen Block weit entfernt. Bis vormittag lag ich in der Badewanne (wir hatten keine). Schließlich war es zeit für das Geburtshaus (wir kamen eher früh, da ich dort einfach hin wollte und nicht ewig dort in der Badewanne liegen, sondern endlich in den schönen Raum im Geburtshaus).
Vorort bekamen wir glücklicherweise meinen Wunschraum. Allerdings war meine Hebamme nicht da, weil sie in Potsdam auf nem Kongress war und nachkommen wollte und wir wurden von anderen Hebammen betreut. Da ich aber 100% Vertrauen zum Geburtshaus hatte, hat mich das nicht weiter gestört.
Dann ging es ein paar Stunden von Wehe zu Wehe, um den Muttermund zu öffnen. Wir waren zu dritt und ich genoss Massagen am Rücken. Ich tönte jede Wehe, was ich genial fand und mir das Gefühl gab, keinerlei Schmerzen zu verspüren, nur die Intensität dieser Wehen-Welle. Das Tönen ging besonders gut, weil ich es nicht alleine machte, sondern weil wir jede Wehe zu dritt tönten - die Laute der anderen beiden trugen mich und meinen Ton.
Die Zeit war nicht existent, nur eine Welle nach der anderen. Es war ein entrücktes Gefühl. Ich dachte immer, die Geburt müsse sich, weil sie so spirituell ist, irgendwie erhaben anfühlen. Statt dessen fühlte sie sich archaisch an, tierisch. Ich habe stundenlang gar nichts gedacht. Und das, wo sonst mein Verstand immer plappert. ich war ganz bei mir und bei den Wellen - es gab nichts anderes was wichtig war.
Es gab zwei Zeitpunkte, wo ich die Wehen schwierig fand: einmal als ich eine Akkupunktur bekam und still auf der Seite liegen musste und einmal am Klo - weil ich bei beiden nicht körperlich entspannt mitgehen konnte. DA tat es dann weh und ich war froh, wieder in der Wanne mit den Wellen gehen zu können.
Als der Muttermund offen war und meine Hebamme angekommen, musste sie ein bisschen nachhelfen, damit es weiterging -ich war so versunken darin, Wehe nach Wehe zu bearbeiten, dass ich das Ziel vergessen hatte. “Bist du bereit JETZT dein Kind zu bekommen?” Upsa - da war ja noch was. Danach folgte einiges an “Akrobatik” - und die Erfahrung der Presswehen. Wie stark da der Drang zu Pressen ist und wie stark es eine dabei schüttelt fand ich schon währenddessen erstaunlich. Ich musste ein Pause einlegen, weil es zu schnell ging. Und die Wehen so durch mich durchziehen lassen, ohne mitzupressen. Aber recht schnell ging es dann weiter. Insgesamt hatte ich sehr kurz Presswehen, fand ich. Die Fruchtblase platzte und weitere Wehen kamen und gingen - inzwischen waren die Hebammen ganz gut beschäftigt damit, immer zu gucken. Das Köpfchen war schon zu fühlen. EIne Hebamme hat mir glaub ich noch was zu trinken angeboten. Eine Wehe später war das Kind da. Meine Begleiterin meinte, die Hebammen waren auch überrascht und hatten es mit der Wehe noch nicht erwartet - sie fing es auf, so sehr flutschte es raus. Meine wenig rühmlichen ersten Worte waren: Wasn das? :)
Ich war etwas überrascht, dass es schon vorbei war :)
Ich hatte schließlich meine kleine Tochter in der Position geboren, die ich mir vorher schon ausprobiert und als Wunschposition ausgesucht hatte: Auf dem Gebärhocker.
Bei der letzten oder vorletzen Wehe war allerdings mein Damm gerissen und musste dann genäht werden, allerdings habe ich davon nichts gemerkt. Mit dem Kuscheln mit der Neugeborenen und dem ersten Stillen ging das große Abenteuer aber eigentlich erst los. Die Geburt war nur der Anfang.
Kongress

Dieser Kongress ist nicht (nur) für Fachfrauen, sondern für alle, die es betrifft und interessiert.
Lest hier den Flyer:
http://www.rotermond.de/jana/12.GrazerKongress.pdf
Ein Frauenraum, um Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.
Tags / Stichworte: selbstbestimmt gebären, Visionen zum Frausein, Hebammen, Doula, Menstruationszelt, Geburt