HauptmenüErziehung kann niemals neutral sein. Entweder sie ist ein Instrument zur Befreiung des Menschen, oder sie ist ein Instrument seiner Domestizierung, seiner Abrichtung für die Unterdrückung." -- Paolo FreireMondCURRENT MOON |
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Von Birgitta vom Lehn
Artikel bei WELT online Homeschooling Britische Presse hat Mitleid mit deutschen Eltern Viele Eltern, die ihre Kinder nicht zu Hause unterrichten dürfen, verlassen Deutschland. Oft gehen sie nach England, wo Homeschooling kein Problem ist. Die britische Presse zeigt Mitgefühl mit den Bildungsflüchtlingen und lässt sie ihre Leidensgeschichte erzählen. Der Hinweis auf die Nazi-Zeit darf dabei nicht fehlen. Wer als Kind in Deutschland ohne Schule lernen will, muss dafür schon triftige Gründe vorweisen. Leistungssportler oder Schüler mit besonderen psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen, die entsprechende Atteste vorlegen, können von der Schulpflicht unter bestimmten Umständen befreit werden. Tatsächlich ist Deutschland inzwischen das einzige Land in Europa, das den Schulbesuch kategorisch vorschreibt. Der Bundesgerichtshof hatte dies am 16. November 2007 auch noch einmal in seinem Urteil bekräftigt, indem er Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen und unterrichten wollten, „Missbrauch“ vorwarf. Seitdem kehren immer mehr Homeschool-Familien, also Eltern, die ihre Kinder zu Hause mithilfe von Privatlehrern oder virtuellen Lernmitteln unterrichten wollen, dem Land den Rücken. Bevorzugtes Ziel ist – schon der Sprache wegen – England. 78 Homeschool-Kinder hätten bereits mit ihren Eltern Deutschland verlassen, berichtet Stephanie Edel, die mit ihrem Mann, dem Lüdenscheider Diplom-Ingenieur Jan Edel, den Verein „Schulbildung in Familieninitiative“ betreut. „Homeschooler haben gelernt, mit allem zu rechnen und Hals über Kopf gehen zu müssen“, sagt sie. Auch Deutschlands prominenteste Homeschool-Familie, die Neubronners aus Bremen, zählten Anfang Januar zu den Flüchtlingen. Sie flogen nach Spanien, um sich dort „in Ruhe neu zu orientieren“ und nach einer Bleibe „wo auch immer“ zu suchen. Hauptsache, die Kinder müssen nicht zur Schule und dürfen „frei lernen“. Zwischendurch flog Vater Tilmann noch einmal zurück und setzte sich mitsamt Schwiegermutter auf Günther Jauchs „Stern TV“-Sofa. Jauch versprach, „am Ball zu bleiben“. Über das öffentliche Interesse soll so viel Druck ausgeübt werden, bis das erste Gericht einknickt und den Weg frei macht fürs „freie Lernen“. Im Fall Neubronner läuft demnächst ein entscheidender Prozess vor dem Bremer Oberverwaltungsgericht. 03.03.2008, 20:43 Uhr weiterlesen... 'Homeschooling - Britische Presse hat Mitleid mit deutschen Eltern' (125 Worte)
"Die Kriminalisierung der Eltern ist ein Skandal"
Bonn - Volker Ladenthin ist der erste und einzige deutsche Pädagogikprofessor, der sich offiziell für "Homeschooling", häuslichen, privaten Unterricht, starkmacht. Hierzulande ist es bislang zwar verboten. Doch Kritiker, darunter UN-Berater Vernor Muñoz Villalobos, wollen das Verbot nicht länger hinnehmen. Die Schulpflicht sollte auch in Deutschland in eine Bildungspflicht umgewandelt werden, sagt Ladenthin, Lehrstuhlinhaber für historische und systemische Erziehungswissenschaften an der Uni Bonn. In seinem Buch "Homeschooling" (Ergon Verlag, Würzburg 2006) schildert Ladenthin, warum Eltern den Weg aus Schulen suchen. Mit Ladenthin sprach Birgitta vom Lehn. Artikel in der Welt: http://www.welt.de/welt_print/article773744/Die_Kriminalisierung_der_Eltern_ist_ein_Skandal.html 27.11.2007, 17:18 Uhr
Home schooling improves academic performance and reduces impact of socio-economic factors
Release Date: October 04, 2007 TORONTO, ON—Home schooling appears to improve the academic performance of children from families with low levels of education, according to a report on home schooling released today by independent research organization The Fraser Institute. 08.10.2007, 20:39 Uhr weiterlesen... 'Neue Studienergebnisse für Homeschooling (engl)' (612 Worte)
Pressemitteilung vom 24. September 2007
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt vor Belastungen von Kindern durch gefährliche Chemikalien in Spielzeug. Beleg für die Risiken sei die in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Öko-Test“ veröffentlichte Liste von belastetem Spielzeug – u. a. Puppen, Krabbeldecken und Wachsmalstifte unterschiedlicher Hersteller. Nahezu die Hälfte dieser Produkte sei deshalb mit mangelhaft oder ungenügend beurteilt worden. Die von „Öko-Test“ gefundenen Stoffe, darunter aromatische Amine und zinnorganische Verbindungen, könnten Krebs auslösen, das Hormonsystem beeinflussen und das Immunsystem schädigen. 03.10.2007, 07:30 Uhr weiterlesen... 'Kinderspielzeug häufig mit Chemiecocktail belastet' (158 Worte)
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