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SpiralGedanken Archive

28.05.04

Wirrer Tag und gute Nachrichten aus Pankow und anderswo

Dieser Tag ist ziemlich wirblig und anstrengend. Als ich heute mittag endlich die Themen des Morgens halbwegs verdaut hatte, fiel mir auf, dass ich heute viele gute Nachrichten gelesen hatte.
Und einige davon kommen aus meinem Lieblingsbezirk Pankow, in dem ich mich heimisch fühle.
Unser kostenloses Lokal-und Anzeigenblättchen berichtet:

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04.10.04

Heidenstolz :)

An dieser Stelle ein Hinweis, auf einen Artiel auf den Neblepfaden von mir.
Es geht um Heidenstolz, Pressearbeit, Politik, schwul-lesbische-Vorbilder und die Kunst zu feiern :)
Eine Vorstellung der Pagan Pride Veranstaltungsreihe und die Frage, ob wir sowas in den deutschprachigen Ländern auch wollen.

http://www.nebelpfade.de/artikel/magazinartikel.php?ID=74

07.10.04

Freude

Ich hab in meinem Buch ein Zitat sehen, dass ich immer wieder gerne verwende und bei dem ich immer schmunzeln muss, weil es so wahr ist und es mich einfach immer zum grinsen bringt (leider hab ich nicht notiert, wo ich es her hatte):

Sicher, sich Sorgen zu machen ist nicht völlig nutzlos. Als Hobby kann man damit Stunde um Stunde totschlagen. Es ist auch eine hervorragende Methode, um sich davor zu drücken, jene Dinge an sich selbst zu ändern, die einen daran hindern, glücklich zu sein!

Ich liebe es *g* und kann es mir gar nicht oft genug sagen

25.03.05

Steinzeit und Fortschrittsglaube

"Die meisten von uns sind mit der Vorstellung von 'Höhlenmenschen' aufgewachsen, die eine erbärmliche und verzweifelte Existenz führen. Auch das gehört zur Ideologie des Primitivismus*, denn sie besagt, dass es uns mit unserer modernen, technologishcen Gesellschaft so viel besser geht und die ganze Gesellschaft zu einem stetigen Fortschritt mit immer besseren Bedingungen geführt hat. Wenn wir unser Leben heute unbefriedigend finden, können wir uns einreden, dass uns keine andere Wahl bleibt und die Menschen früher viel mehr gelitten haben als wir. Eine solche Ansicht über das altsteinzeitliche Leben rechtfertigt nicht nur die sogenannten 'großen Zivilisationen', die mit die mit den Sumerer ihren Anfang genommen haben, sondern sogar auch den späteren Kapitalismus. Wenn Ökologen und andere usnere konsumorientierte Einstellung zur Natur angreifen, führen Konservative oft das angebliche Elend an, das vor der menschlichen Herrschaft über die Natur verbreitet war. Die Forschung hat dieser Meinung über das prähistorische Leben widersprochen. In einem Artikel mit dem Titel 'The First Affluent Socienty' (Die erste Wohlstandsgesellschaft) zeigt Marshall Sahlins auf, dass paläolitische Menschen nur 14 Stunden in der Woche arbeiten mussten, um sich zu ernähren, einzukleiden und zu schützen.
In Anbetracht der Tatsache, dass Menschen 60 Stunden pro Woche oder mehr arbeiten zu müssen, einfach um überleben zu können, zieht diese verblüffende und revolutionäre Information unsere Ansichten über unser heutiges Leben in Zweifel. ...
Dies hilft uns bei der notwendigen und schwierigen Aufgabe, gerade die Betrachtung der Menschheitsgeschichte als fortschrittliche Entwicklung von Barbarei und Elend zu Zivilisation und Bequemlichkeit in Frage zu stellen. Und es führt uns zu der Überlegung, womit sich Menschen eigentlich beschäftigen, wenn sie nur 14 Stunden in der Woche arbeiten müssen. Nun, zum einen wenden sie Zeit Energie und die vereinten Kräfte auf, um große Werke spiritueller Kuns zu schaffen."

Rachel Pollack, Im Körper der Göttin

* Primitivismus ist kein Fachbegriff in dem Sinne, wie ihn die Autorin hier verwendet. Es scheint mir eine etwas missverständliche Wortwahl: "Fortschrittsglaube" wäre vielleicht besser gewählt
Auf jeden Fall geht es um die namenlose Ideologie die uns vermittelt, dass heute alles besser und schöner ist als früher und früher alle nen Menschen nen Happen blöd waren und ein grausiges Leben führen mussten. Der gleiche gedankliche Ansatz, der von früher von "Wilden im Busch" gesprochen hat, die es zu missionieren und "zivilisieren" gilt...

03.06.05

berührende Göttin

*hüstel* alles voller Katzen hier - das reinste Katzenblog. Aber es gibt auch noch anderes *g*

Vor 2 Wochen habe ich eine Fotoserie gemacht, die mich berührt. So sehr, dass ich nicht weiß, wie und wo ich sie veröffentlichen soll, weil der Rahmen überall nicht stimmt.
Da ich sie aber gerade ein Bild so schön finde, möchte ich es natürlich zeigen.
Deshalb hier erstmal der Link - ich überlege noch, wie der angemessene Rahmen wäre.

http://www.diegoettin.de/goettin.html

verträumte Grüße,
jana

19.06.07

Der Ruf..

ichgestalte_tn.jpg

Ich erinnere mich an meine Eigenmacht. Endlich mal wieder. Denn ich vernehme gerade den Ruf meiner Seele.
Das hier ist meine Erinnerung für mich, damit es dem Alltag standhält.

Damit ich nicht wieder denke, ich könnte nichts ändern.

28.03.08

Gemeinde

Ich bin hier in Sachen Mutter-Kind Bespaßung viel in der evangelischen Gemeinde und einer Freikirche hier. Gerade war wieder so ein Event, ein total schönes und angenehmes Mutter-Kind-Frühstück.
Ich muss sagen, ich bin jedes mal soooo neidisch. Die haben tolle Räume, hinten sogar nen kleinen Spielplatz, sind eine angenehme Gemeinde (zumindest die Mütter), bunt gemischt, machen viel zusammen, stellen richtig was auf die Beine. Es fühlt sich richtig nett an dort mit denen, nette vibrations, gute Stimmung, schönes Miteinander.

Ich mag ja das individuelle am Heidentum - wobei ehrlich gesagt, die anderen genauso individuell sind, sie sinds nur offiziell nicht. Aber die Gemeinde, dieses engagierte selbst was zusammen auf die Beine stellen, regelmäßig Leute treffen, regelmäßig das Göttliche zusammen feiern - das vermisse ich sehr. Mir gehts jetzt nicht um nen Ritualkreis, sondern wirklich um so ne Gemeinde. Auch nicht um mal eine Konferenz im Jahr oder so oder einen STammtisch (die waren mit immer zu unkommunikativ und verraucht und sind zu spät abends für mich).. Seufz. Wenn ich nicht eine lebendige Spiritualität und einen überzeugten Glauben hätte, ich würd bei denen im Verein eintreten, um diesen sozialen Interaktion willen.
Naja es wird dann wohl mal wieder Zeit, drüber nachzudenken, was frau wie möchte und was sich auf die Beine stellen lässt.

Bin ich mit solchen Wünschen alleine?

07.07.08

Die Natürlichkeit der Menstruation

Folgender Artikel regte mich auf: http://diestandard.at/?url=/?id=1215098761640

Hier die Kernaussagen, die für mich wichtig sind:
"Fiala: Das ist etwas Eigenartiges. Dass das von Frauen so verinnerlicht wurde, dass sie die monatliche Regelblutung brauchen, sich auch teilweise über die Menstruation identifiziert haben als Frau, sowohl körperlich als auch sozial. Wenn man drüber nachdenkt, ist das absurd. Weil die Regel nur dazu dient, sicherzustellen, dass die Gebärmutterschleimhaut wieder bereit ist für eine Einnistung."

"Und in dieser Situation, wo wir das alles erreicht haben, kommt plötzlich eine Diskussion auf: Was ist jetzt natürlich? Das Tragische ist, dass viele diese Natürlichkeit falsch verstehen und auf Interventionen verzichten, die dieses hohe Niveau an Gesundheit und Selbstbestimmtheit erst ermöglicht haben. Zum Beispiel wird die Pille in Frage gestellt. Es gibt viele Frauen, die die Pille erst gar nicht nehmen, oder nach ein paar Jahren absetzen, und sagen: Ich möchte wieder wissen, wie das "natürlich" ist. Nur haben sie schon vergessen, was natürlich bedeutet, nämlich etwa 15 Schwangerschaften in Leben einer Frau."

So und da frage ich mich: Das ist sicherlich irgendwie belegt mit den 15 Schwangerschaften, aber bitte wann und wo?!
„Die Bauersfrau im Mittelalter bekam durchschnittlich wohl fünf bis sechs Kinder2). Im späten Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit vor dem 17. Jahrhundert waren bis zu zwanzig Geburten in der Ehe nicht selten3).“( http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/veroeffentl/Monatshefte/essay.asp?xYear=2007&xMonth=03&eNr=02) Da haben wir sie, die vielen Schwangerschaften.
Ich habe gerade erst gelesen, dass ein "indianisches" Volk (ich muss jetzt nachgucken, welches Volk in Nordamerika) gezielt immer frühestens das nächste Kind bekamen, wenn das vorangegangen 4 oder 5 Jahre alt war. Weil sonst die Belastung für die Frauen zu hoch gewesen wäre (da die Kleinkinder komplett getragen wurden). Ich komme beim Rechnen damit so auf 4 -6 Schwangerschaften, wenns hochkommt.
Auch in anderen ethnischen Gruppen würden ja 15 Schwangerschaften pro Frau eine enorme Bevölkerungsexplosion auslösen, selbst bei einer Säuglingssterblichkeit von 50% (rein fiktiv jetzt). Das können sich Naturvölker gar nicht leisten, solche Bevölkerungsexplosionen.
Die Mosuo in China- das noch immer matriarchal lebende Restvolk – dort gebären die Frauen 1-2 Kinder, es sind dort in einer Familie alle die Mütter aller Kinder. Nun waren das glaube ich zu anderen Zeiten mehr (Details weiß ich keine), aber 15 Schwangerschaften sicherlich wohl gerade nicht.

Meines Erachtens wird mit dieser Argumentation der Unnatürlichkeit eine riesige Kulturlüge aufgebaut, die die Abschaffung der Menstruation erklären wird.
Ich kann mir schon vorstellen, dass es natürlicher wäre, ein paar Zyklen weniger zu haben (denn lange Stillzeiten sind natürlich und die fallen in westlichen Kulturen bei den meisten Frauen weg). Aber die Rechnungen, die hier aufgemacht werden, dass es ja also im Umkehrschluss natürlich wäre, 15 Schwangerschaften zu erleben, das ist kriminell. Es ist wissenschaftlich fundiert, dass die Menschen in der Antike Verhütungsmethoden und Geburtenkontrolle kannten und soweit ich weiß, geht die feministische Forschung davon aus, dass selbstverständlich dies auch in prähistorischen Zeiten möglich war.
Mal prolemisch gesagt: als die Situation der Frauen historisch am Nullpunkt angekommen war – sie die Rechte, die sie im Mittelalter hatten, eingebüßt hatten, viel Kräuterwissen und Körperwissen durch die Hexenverbrennungen verloren gegangen war, in Teilen der Gesellschaft bittere Armut herrschte und überall hohe Kindersterblichkeit – dann gab es so wahnsinnig viele Schwangerschaften. Und das wird uns jetzt als natürlich verkauft???!!! Geht’s noch??


Nun könnte man ja argumentieren, dass Naturvölker sicherlich auch ne hohe Kindersterblichkeit haben. Sicherlich, ich hab keine Ahnung wie hoch (nur liegt sie garantiert höher als unsere, denn die beträgt 0,irgendwas %) . Eine hohe Kindersterblichkeit hat selbstverständlich was mit den Lebensbedingungen zu tun. Aber es ist ein Unterschied, ob ein Volk gemeinsame Lebensbedingungen hat und die Frauen gleichwertig sind und Herrinnen ihres Körpers oder ob in einer Gesellschaft Armut und Reichtum nebeneneinander liegen, sich gegenseitig alle bekämpfen und ein Teil der Bevölkerung ums nackte Überleben kämpfen, der andere Teil aber überhaupt nicht und die Frauen die verliererinnen auf beiden Seiten sind. Es gibt sicherlich Regionen auf dem Erdball, wo auch heute Frauen noch so oft schwanger werden.
Aber das ist keine Beweisführung für Natürlichkeit!

Verhütung ist nicht erst seit der Pille bekannt und die Menschheit (in diesem Fall speziell die Frauen) hat immer ein Wörtchen mitzureden, was die Zahl der Schwangerschaften angeht. Dies ist eine kulturelle und soziale Frage - schon (fast?) immer gewesen.
Es gab und gibt überall in der Menschheitsgeschichte unterschiedliche Geburtenentwicklungen. Eine Rechnung aufzumachen, dass ca 15 Schwangerschaften natürlich wären und also wir modernen Frauen viel zu oft bluten ist einfach nur unwissenschaftliche Propaganda.

Natürlich bluten wir mehr, wenn wir länger leben - aber daraus eine Notwendigkeit der Abschaffung der Menstruation zu machen finde ich schon sehr absurd. Und wo ist eigentlich die Notwendigkeit und Schädigung durch die Menstruation? Aber es geht ja um die Abschaffung des gesamten Zyklus. In Zukunft sollen die Frauen nur noch mit Hormonpräparaten leben - menschenreguliert. Ist ja klar, dass wir es besser wissen als die Natur. Und das ist dann natürlich.


Ich habs hier gepostet: Blutmond

21.09.09

Abschied

Kira ist gestorben. Überfahren worden.

Sie war die schönste Katze, die ich je gesehen hab.

Irgendetwas um die 6 oder 7 Jahre ist sie alt geworden, mehr als 5 Jahre bei mir. Sie war ein dominantes Katzenweib, laut und mit sehr speziellen Ansichten und starkem Willem. Wir hatten viele Machtkämpfe und viele hab ich verloren. Wir haben uns zusammengerauft. Wir waren richtig eingespielt, ich spüre, wie sie fehlt. Sie sah mich an und verstand was ich sagte. Manchmal hasste ich sie. Ich vermisse sie.

23.11.09

Göttinnenbild - Elementebild

goettinnenbild_family.jpg


Da die Elemente und die Göttin bei meiner Tochter gerade stark angesagt sind (in dieser Reihenfolge), haben wir zusammen ein Bild für ihr Zimmer gemacht. Die kleine schwarze Göttin in der Mitte des Elementebildes ist von mir. Das Bild ist von mir vorgezeichnet und von N. ausgemalt. Das Feuer hat sie komplett alleine gemalt, beim Rand habe ich ein bisschen geholfen.

Ich liebe es.

23.07.10

im Fluss sein

Das im Fluß zu sein bereitet mir in den letzten Jahren oft Probleme. Obwohl: In vielen Situationen meines Lebens klappt es sehr gut, aber man kann ganz klar die Bereiche sehen, in denen viel im Argen liegt.

Und analog dazu melden sich ja auch immer mal wieder Magenbeschwerden bei mir. Nun hat es aber scheinbar mal geklappt: Obwohl ich schon öfter recherchierte fand ich nun zufällig - und ohne direkte Suche (also ganz im Fluss) einen Teil meiner Lösung: eine neue Pflanzenverbündete kann mir helfen. Naja - ob sie schon gleich eine Verbündete ist, kann ich gar nicht mit Sicherheit sagen, aber mein erster Eindruck geht in diese Richtung. Ich rede über eine Pflanze, die als Räucherung schon länger in meiner Räucherkiste wohnt und von der ich jetzt begriff, dass sie als Tee für mich auf allen Ebenen sehr hilfreich (wenn auch nicht wohlschmeckend) ist: Angelica - Engelwurz.
Schade, dass ich sie nicht wirklich auf der Wiese erkennen kann. Aber der Beschreibung nach hat sie hier in der Gegend wohl auch nicht die richtige Erde.

Auf jeden Fall fühle ich mich jetzt dankbar und guten Mutes, dass mir doch auch mal wieder etwas zufällt und nicht immer alles schwierig sein muss.
Bei der Gelegenheit fiel mir dann auch meine Dankbarkeit meinen anderen PflanzenhelferInnen gegenüber wieder ein und wie sehr ich sie mag und sie mir helfen können.

Danke.

13.04.11

Forschungen

Ich bin gleichzeitig an einem Ort angekommen und wieder auf dem Weg. Ich bin eine Spirale in meinem Leben getanzt und jetzt ist vieles anders und vieles neu und ich forsche wieder. Ein schönes Gefühl. Ein Gefühl von neu.

Mein Thema ist wie immer die Weiblichkeit. :) Und nun bin ich bereit, neue Bereiche, neue Gefühle, neue Themen zu erforschen, bin schon dabei. Dabei lasse ich mich wie immer intuitiv-selektiv inspirieren, um meinen Weg zu "erschnuppern" :) Was mir hilft, meine neu gefundenen Seinszustände zu erforschen.

http://mann-sein.ch/2010/09/21/folge-25-sebastian-gronbach-sebastian-gronbach-ganz-mann-ganz-frau-versohnung-in-der-evolutionsspirale/

Wundervolle inspirierende und gute Gedanken darin. Viel Nachdenkstoff und vieles, was mich auf ganz tiefen Ebenen anspricht. Toller Stoff.

Ein paar Dinge kann ich nicht unwidersprochen für mich anhören, aber einiges wie gesagt, berührt mich tief. Wirklich zutiefst interessant.

Was ich aber gar nicht ertrage, ist, dass er davon spricht, dass die weibliche essenz sich öffnen _läßt_. Den Passiv an dieser Stelle - neeee ne ne - so gut alles andere ist, diese Stelle, no. Die Weibliche Essenz öffnet sich. So heißt der Satz. Naja in einer perfekten Welt könnte es vielleicht unter perfekten Umständen beides gleichzeitig wahr sein. Aber hier und heute bestehe ich auf "öffnet sich".

Das soll aber niemanden abschrecken.
Der Podcast ist lang - nehmt euch Zeit- aber es ist es wirklich wert.
Danke für den Tipp an Wurzeline.

25.04.11

Weiblich

Hier noch ein paar Gedanken zu Weiblich / Männlich, angeregt von dem unten verlinkten Podcast.

Ein Teil von mir hat immer "Bauchschmerzen" bei diesem "das" Weibliche und "das" Männliche in uns - und ein anderer Teil von mir schwingt da total mit. Jetzt denke ich: Beides ist richtig, beide Teile und Ansichten (und noch so viele mehr) sind in mir vertreten und wichtig.
Falsch fände ich es ganz definitiv, zu versuchen, -nur- "das" Weibliche oder -nur- "das" Männliche zu leben. Und ich bin glaube ich auch nicht der Meinung, dass es eine zwingend vorgegebene Reihenfolge in der Erfoschung der Selbst, Fähigkeiten oder Seinszustände gibt. So, wie ich Sebastian Gronbach verstanden hab, ist er da anderer Ansicht. Ich empfand ihn an dieser Stelle auch als sehr überheblich. Ob das jetzt was über meinen oder seinen blinden Fleck oder über beides aussagt, bin ich mir nicht wirklich sicher :) Aber es spiegelt meine heutige Meinund zu dem Thema.
Ich habe gemerkt und merke immer noch, wie immens wichtig in meinem Leben es ist und war, mich mit verschiedenen Facetten meiner selbst und meiner Weiblichkeit auseinanderzusetzen und gesetzt zu haben. Und ich finde es schlüssig dort anzufangen, wo die Gesellschaft immer noch die Zuordnung zu "besser / männlich" macht. Ich habe also Kriegerinnen in mir erforscht und vieles andere auch, es mir angeguckt und mir zu eigen gemacht, in der Form, wie es zu mir passt - und nicht alles passt.
Das gibt mir jetzt die Freiheit, mir auch die "weiblicheren" Zuordnungen anzugucken, ohne mich eingeschränkt zu fühlen, denn das andere ist auch meins. Und da zeigt sich dann immer, dass dieses weiblich/männlich wirklich auch Nachteile hat.
Und ich hadere schon mein LEben lang mit der Kategorie.
Denn so lange Frauen zu hören bekommen, sie wären nicht weiblich genug (gibts das auch andersrum- ach bestimmt) kann doch da was nicht stimmen. Wieso bestimmt jemand, was das ist? Und warum ist so ein KRiterium wichtiger als die Persönlichkeit, der Lebensweg der Einzelnen? Neee neee.
Aber wenn mensch es nicht zur Forderung macht, sondern es eine Wahlmöglichkeit ist, dann wirds interessant.
Außerdem besteht jeder Mensch von uns aus einer Vielzahl von Facetten. Und es wäre fatal, wenn wir alle nur noch eine Facette leben würden. Allerdings ist die Frage, ob diese heile Weiblichkeit und die heile Männlichkeit nicht einige (oder am Ende doch alle?) Facetten heilend zusammenfügen und Personas überflüssig machen. Aber wenn, dann kann man da trotzdem nicht den zweiten vor dem ersten Schritt machen. Sonst erschafft man nur eine neue Persona und lebt nur diese.

Tja, es gibt von allem immer eine heile und viele ungesunde Interpretationen und Varianten.

Ach ja und falls es irgendjemand noch nicht gesehen hat, hier dieses wunderbare Video der conscious men:
http://www.youtube.com/watch?v=K_uRIMUBnvw

26.05.11

Schwesternschaft leben

Es gibt kaum etwas inspirierenderes und tolleres als gelebte Schwesternschaft. Aber es eben immer das reale Leben - und oft nicht einfach.
Nein, alles gut, kein aktueller Anlass - keine Sorge. Aktueller Anlass ist nur, dass ich auf meiner Tour durch das inspirierende Web folgenden Beitrag fand und ihn so gut und hilfreich finde.
Hilfreich, mich daran zu erinnern. Hilfreich, Mut zu machen. Dran zu denken und zu versuchen, so zu handeln.

How to deal with a tribe sister you don’t like

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