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Positives aus dem medizinischen Bereich

Genderforschung im medizinisch-biologischen Bereich scheint populärer zu werden - endlich. Endlich wird anerkannt, dass bisher Medikamente und Therapien überwiegend an Männern getestet sind und in diesem Bereich ein Mann als Idealmensch gilt. Welch ein Schwachsinn.

Besonders erfreulich finde ich die Vermottung dieser (ein ganz klein wenig bescheuerten) These über Testosteron und das Lustempfinden der Frau:

"Und ein weiterer gründlicher Blick durch die Geschlechterbrille lohnte sich, nun eher die biochemischen Grundlagen der Gefühlswelt betreffend: Geschlechtshormone eignen sich nicht als Indikator, wenn Frauen über Lustmangel klagen. Lange Zeit waren Experten der Ansicht, dass ausgerechnet der Gehalt des männlichen Sexualhormons Testosteron im Blutserum als Diagnosemarker für die so genannte "Weibliche Androgen-Insuffizienz" eingesetzt werden könnte: zu wenig Hormone gleich mangelnde Libido, eine einfache Rechnung. Die eben nicht aufgeht, wie Susan Davis vom Alfred-Hospital im australischen Victoria und ihre Kollegen berichten [6]: Sie fanden keinen Zusammenhang zwischen niedrigen Testosterongehalten und nach eigener Einschätzung verminderter Sexualfunktion. Immerhin hatten sie fast 1500 Frauen im Alter von 18 bis 75 Jahren untersucht und befragt. Jetzt müssen die Experten wohl umdenken."

http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/782927
gefunden über MDW Times

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Diese Seite enthält einen einzelnen am 09.07.05 15:15 erschienenen Blogeintrag.

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