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Lübars und Osterquelle

Heute hab ich mir einen schönen Sommerausflug gegönnt und bin ohne Plan hinaus gefahren. Und in eine wundervolle Landschaft gekommen, die sogar noch zu Berlin zählt.
Neben einem traumhaften Feuchtgebiet bei Waidmannslust mit vielen Tieren und Pflanzen über eine wundervolle Landschaft zu Lübars, einem wundervollen 8reichen) Dorf, das wohl auch noch zu Berlin gehört und von Pferdezucht und Reiterhöfen zu leben scheint. Nur um gleich im Anschluss vor der Osterquelle zu stehen. An der Beschriftung stand auch Marienquelle. Also ohne Frage eine heilige Quelle (wobei es eigentlich lächerlich wäre, in heilige und nicht heilige Quellen zu unterscheiden). Das Internet sagt, Berlins letzte freisprudelnde Quelle, aber da draußen hat man nicht direkt das Gefühl, in Berlin zu stehen :)
Leider ist die Quelle in Stein gefasst und ein vielfrequentierter Wanderweg durchtrennt sie förmlich auf der einen Seite des Weges die kleine Anhöhe, aus der das Wasser zu Tag tritt (leider nur sehr spärlich) und auf der anderen seite des Wegs plätschert dann das Bächlein.
Ich weiß ja nicht, vielleicht kann mensch Kraftorte nicht zerstören - und die Kraft liegt nur versteckter. Es ist ein wundervoller Ort, aber eben verbaut. Kein Vergleich mit der anderen Quelle, obwohl auch dort ein Spazierweg durchgeht.

Trotzdem war es wie ein Tag Urlaub - auch wenn es nun wirklich keine einsame Gegend ist an einem Sommertag.

http://www.berlinische-monatsschrift.de/bms/bmstxt97/9712prob.htm

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Diese Seite enthält einen einzelnen am 04.06.05 19:45 erschienenen Blogeintrag.

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