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Malen mit Mondblut
Mondtropfen, Juni 2005 Dieses Bild hier und der "Blutmond" weiter unten waren mein zweites und drittes Bild, die ich mit meinem Mensblut gemalt habe. Das Malen mit dem Blut war ein ziemlich intensiver Prozess für mich, und im Grunde hatte ich das damit auch bezweckt. Beim Anschauen solcher Mensblutbilder anderer Frauen fühlte ich mich irgendwie angezogen, war irgendwie fasziniert, und dennoch fand' ich die Idee mit Blut zu malen doch auch merkwürdig befremdlich... Betrachtete das Ganze mit deutlich gemischten Gefühlen... Aber ich wollt's unbedingt mal selbst probieren... Mein erstes Bild wurde ganz düster... Eine dunkle Höhle... Eine Vulva, aber irgendwie fast angsterfüllend verschlingend... So fühlte ich mich beim Malen auch... Ich dachte die ganze Zeit "Boah... Ist das irgendwie n bissl krank, was ich hier mach'...? Was würden meine Freunde sagen, wenn sie das wüssten? Würden meine Eltern mich in die Klappse einweisen....?" und ähnliches... Aber ich merkte, wie diese dunklen Gedanken und Sorgen, Blockaden und anerzogene Skrupel, aus mir herausschwemmten, wie das Blut selbst, wie sie sich auf dem Papier manifestierten und dadurch eine neue Form bekamen... Ich fand sie nicht schön... Aber sie waren aus mir raus... Es war wie ne Reinigung... Und mit dem Malen konnt' ich kaum wieder aufhören... Ich malte den "Blutmond", der mir dann sehr gut gefiel, und fühlte mich wie neu geboren... Und zuletzt platzte geradezu der "Tropfen" aus mir heraus... Sprühte vor Energie... Und diese Energie nehme ich mit und sie lässt mich meine "Drachenzeitkraft" wieder ein bisschen stärker spüren und leben...
Baumkriegerin - 14. Juli 05 |
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Geändert am: 03.11.2005 |
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